Von Gender und anderen Hindernissen
Ein praktischer Workshop zu Feminismus und Antisexismus

In diesem Workshop beleuchten wir die Grundzüge (queer) feministischer Theorie und feministischer Praxis. Dabei geht es einerseits darum strukturelle Ebenen auf denen Sexismus stattfindet zu untersuchen. Im Vordergrund steht für uns aber die persönliche Auseinandersetzung und Reflexion. Dabei fragen wir uns, wo und wie wir in sexistische Verhältnisse verstrickt sind und was wir dagegen tun können. Wir haben Inputs und Übungen vorbereitet, mit denen wir in die Auseinandersetzung einsteigen, dabei greifen wir Fragen auf, die den Teilnehmenden gerade besonders wichtig sind, und unterstützen den Prozess, der sich daraus entwickelt. Themenblöcke wie internalisierter Sexismus, Körpersprache, Gewalt, Beziehungen, Kommunikation und Sexualität spielen auf jedenfall eine große Rolle, aber auch andere Themen können eingebracht werden. Uns ist wichtig Austausch in einem geschützen Rahmen zu gewährleisten, in dem alle Teilnehmenden eigene Erfahrungen machen können. Besonderes Augenmerk legen wir auf das Entwickeln von widerständigen Strategien. Wie wollen nicht nur bestehende Strukturen reflektieren, sondern eigene, individuelle wie kollektive, Handlungspielräume erweitern. Besondere Aufmerksamkeit legen wir auch auf Gruppenstrukturen, die uns auf der Uni, in der politischen Arbeit aber auch in Wohngemeinschaften und Familien begegnen. Die Auseinandersetzung mit bewährten antisexistischen Instrumenten, wie etwa dem Zustimmungskonzept, der Definitionsmacht, Frauen*räumen u.v.a. sind ebenfalls Bestandteile des Workshops.