Begriffe wie Gender, Dekonstruktion von Geschlecht oder Intersektionalität werden mittlerweile weithin verwendet. Trotzdem ist häufig nicht klar was damit eigentlich gemeint ist. Vor allem aber bleibt oft unklar was diese Schlagwörter eigentlich mit uns selbst zu tun haben.
In diesem Workshop beleuchten wir die Grundzüge (queer) feministischer Theorie und feministischer Praxis. Dabei geht es einerseits darum strukturelle Ebenen auf denen Sexismus stattfindet zu untersuchen. Im Vordergrund steht für uns aber die persönliche Auseinandersetzung und Reflektion. Wir wollen mit dem Workshop vor allem jene ansprechen, die Interesse an feministischen Themen haben, aber noch nach Ideen suchen, wie sie diese in die Praxis umsetzen können. Neben einem theoretischen Streifzug durch (queer) feministische Theorien stellen wir uns vor allem die Frage wo und wie wir in sexistische Verhältnisse verstrickt sind und was wir dagegen tun können. Austausch in einem geschützten Rahmen, das Entwickeln von eigenen und kollektiven Strategien und die Auseinandersetzung mit bewährten antisexistischen Instrumenten sind wichtige Bestandteile des Workshops. Besondere Aufmerksamkeit legen wir auch auf Gruppenstrukturen, die uns auf der Uni, in der politischen Arbeit aber auch in Wohngemeinschaften und Familien begegnen.
Der zweitägige Workshop ist für alle offen – wir bitten um kontinuierliche Teilnahme.